Rückblick: Lesung von Götz Aly
Götz Aly kam am 12.11.2025 für eine Lesung zu seinem Buch „Wie konnte das Geschehen? Deutschland 1933 bis 1945“ auf das Gelände des Rehabilitationszentrums für Blinde in Chemnitz.
Götz Aly kam am 12.11.2025 für eine Lesung zu seinem Buch „Wie konnte das Geschehen? Deutschland 1933 bis 1945“ auf das Gelände des Rehabilitationszentrums für Blinde in Chemnitz.
In diesem Beitrag möchten wir euch zeigen, was in den Schülerprojekten des Projektes „Das Denkmal der ‚Grauen Busse‘ in der Kulturhauptstadt 2025 Chemnitz“, welches wir mit Unterstützung der Stiftung EVZ und des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durchführen, entstanden ist.
Demokratische Werte, historische Aufarbeitung und persönliche Reflexion: Vom 10. bis 14. März fand am SFZ die erste Projektwoche zum Denkmal der “Grauen Busse” statt. 10 Teilnehmende der berufsvorbereitenden Maßnahme setzten sich intensiv mit der Geschichte der NS-Krankenmorde, der sogenannten „Aktion T4“, auseinander. Dabei ging es nicht nur um die Vergangenheit, sondern auch um die Gegenwart und die Angebote unserer Einrichtung.
Zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar 2025 wurde in Chemnitz das Denkmal der „Grauen Busse“ feierlich eröffnet. Gemeinsam mit Ministerpräsident Michael Kretschmer, Oberbürgermeister Sven Schulze und Christina Marx von „Aktion Mensch“ haben wir ein kraftvolles Zeichen des Erinnerns und Mahnens gesetzt.
Am 1. Juni 2024 nahmen wir am Landesweiten Arbeitstreffen der Sächsischen Landesarbeitsgemeinschaft Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus – kurz SLAG – sowie der daran anschließenden Podiumsdiskussion „Zukunft der sächsischen Erinnerungskultur“ teil.
Seit 1996 ist der 27. Januar in Deutschland der „Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus“. 2005 erklärten die Vereinigten Nationen den Tag zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust. Das Datum erinnert an die die Befreiung der Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau durch die sowjetischen Truppen vor 78 Jahren.
Heute Nachmittag wurde im Beisein zahlreicher Zeitzeuginnen und Zeitzeugen das symbolische Band am Eingang des Kaßberg-Gefängnisses in Chemnitz durchschnitten. Anwesend waren Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer, Staatsministerin Barbara Klepsch, der Chemnitzer Bürgermeister Ralph Burghart, die SED-Opfer-Beauftragte des Deutschen Bundestages Evelyn Zupke, Elke Schlegel und Sandra Polom als Vertreterinnen der Opfer, Jens Kroll als heutiger Eigentümer der Immobilie und unser Vereinsvorsitzender Jürgen Renz.
Am 17. Oktober fand in der Frauenkirche Dresden die 13. Preisverleihung des sächsischen Bürgerpreises statt, bei der bemerkenswertes Engagement gewürdigt wurde. Wir sind stolz, das das Projekt Unantastbar Mensch in der Kategorie „Traditionen pflegen – Geschichte verstehen“ neben 23 weiteren Projekten nominiert wurde.