Aktuelles

Hier halten wir Sie über unsere aktuellen Projekte, Gedenkveranstaltungen und weitere relevante Neuigkeiten informiert. Unsere Mission ist es, das Bewusstsein für bedeutsame Themen zu schärfen und die Erinnerung an wichtige historische Ereignisse lebendig zu halten.

Auf diesem Bild ist der Eingangsbereich zur Skulptur "Memorial to the Victims of Euthanasia" zu sehen. Die beeindruckende Installation wurde im Jahr 2007 in Chemnitz/Altendorf, Flemmingstraße, von den Künstlern Gregor Torsten Kozik und Frank Maibier geschaffen.

Zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

Seit 1996 ist der 27. Januar in Deutschland der “Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus”. 2005 erklärten die Vereinigten Nationen den Tag zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust. Das Datum erinnert an die die Befreiung der Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau durch die sowjetischen Truppen vor 78 Jahren. Während der Zeit des …
Zwei Stolpersteine auf der Flemmingstraße 8c

Gedenken an die Reichspogromnacht

November 1938 fand in Deutschland eine der schlimmsten Gewaltaktionen gegen jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger statt – die Reichspogromnacht. In dieser Nacht wurden Synagogen, Geschäfte und Wohnungen von Juden zerstört, geplündert und in Brand gesteckt. Jüdische Menschen wurden misshandelt, verhaftet und ermordet. Dieses Ereignis markierte einen traurigen Höhepunkt der systematischen Verfolgung und Diskriminierung der jüdischen Bevölkerung im nationalsozialistischen Deutschland.
Blick ins Denkmal, Gedenken, durch den Tunnel, Amphitheater ähnliches Kreis aus Backsteinen und Metall, große Metallkugel in der Mitte

Medienpädagogischer Preis 2023

Wir freuen uns, euch mitteilen zu können, dass die Chemnitzer Filmwerkstatt gemeinsam mit dem Projekt “Unantastbar Mensch” der SFZ Förderzentrum gGmbH den Medienpädagogischen Preis in der Kategorie Jugendliche gewonnen hat!

“Unantastbar Mensch” bei der Eröffnung des “Lern- und Gedenkortes Kaßberg-Gefängnis e.V.”

Letztes Wochenende hatten wir die Ehre, unser Projekt “Unantastbar Mensch” bei der Eröffnung des Lern- und Gedenkort Kaßberg-Gefängnis e.V. vorzustellen. Es war eine aufregende Gelegenheit, mit interessierten Gästen in spannende Gespräche einzutauchen und das Schicksal der Zöglinge der ehemaligen “Königlich-Sächsischen Landeserziehungsanstalt für Blinde und Schwachsinnige” näher zu bringen.

Eröffnung des Lern- und Gedenkorts Kaßberg-Gefängnis

Heute Nachmittag wurde im Beisein zahlreicher Zeitzeuginnen und Zeitzeugen das symbolische Band am Eingang des Kaßberg-Gefängnisses in Chemnitz durchschnitten. Anwesend waren Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer, Staatsministerin Barbara Klepsch, der Chemnitzer Bürgermeister Ralph Burghart, die SED-Opfer-Beauftragte des Deutschen Bundestages Evelyn Zupke, Elke Schlegel und Sandra Polom als Vertreterinnen der Opfer, Jens Kroll als heutiger Eigentümer der Immobilie und unser Vereinsvorsitzender Jürgen Renz.
Historisches Bild Frontalanrsicht Haus 2

Wusstest du schon, dass…

vor 118 Jahren die „Königlich-Sächsischen Landeserziehungsanstalt für Blinde und Schwachsinnige“ in Chemnitz-Altendorf ihre Türen öffnete und den Grundstein für inklusive Bildung und Unterstützung legte. Heute blicken wir zurück auf diesen bedeutsamen Meilenstein und feiern den Fortschritt, den wir seither in Richtung einer vielfältigen und integrativen Gesellschaft gemacht haben.
Historisches Bild des Geländes von 1903, Gebäude im Gründerzeit-Stil

Olsufieff-Fest

Immer am 25. Juni wurde in der „Königlich-Sächsischen Landeserziehungsanstalt“ in Chemnitz das „Olsufieff-Fest“ gefeiert. Dies fand zu Ehren Alexis Adamowitsch von Olsufieff (1763-1838) statt. Der russische Fürst lebte in Dresden und war ein wichtiger Förderer der Blindenbildung in Sachsen. Während des Nationalsozialismus wurde das Fest im Jahr 1940 in „Hohes-Licht-Fest“ umbenannt, da es um die …
Inmitten des Denkmals Gedenken, große Metallkugel, davor sind hellgelbe Rosen gelegt

In Gedenken an die Opfer der Euthanasie aus der Landesanstalt Chemnitz

Mehr als 70 000 Menschen wurden in der Zeit von Januar 1940 bis zum 24. August 1941 Opfer des nationalsozialistischen Verbrechens der sogenannten T4- Aktion. In der sächsischen Tötungsanstalt Pirna Sonnenstein wurden 13.720 Menschen mit geistiger Behinderung oder psychischer Krankheit ermordet, darunter befanden sich nach aktuellem Forschungsstand 325 Menschen aus Chemnitz.