Jugend erinnert engagiert: Erste Projektwoche im von der Stiftung EVZ und der BKM geförderten Projekt „Das Denkmal der ‚Grauen Busse‘ in der Kulturhauptstadt 2025 Chemnitz“

Demokratische Werte, historische Aufarbeitung und persönliche Reflexion: Vom 10. bis 14. März fand am SFZ die erste Projektwoche zum Denkmal der “Grauen Busse” statt. 10 Teilnehmende der berufsvorbereitenden Maßnahme setzten sich intensiv mit der Geschichte der NS-Krankenmorde, der sogenannten „Aktion T4“, auseinander. Dabei ging es nicht nur um die Vergangenheit, sondern auch um die Gegenwart und die Angebote unserer Einrichtung.

Eröffnung der begleitenden Ausstellung zum Denkmal der „Grauen Busse“

Bild vom Roll-Up mit Hinweisen zur Ausstellung

Die „Grauen Busse“ sind ein Denkmal für die Opfer der NS-„Euthanasie“-Morde – ein dunkles Kapitel der Geschichte, das uns bis heute betrifft. Ab sofort gibt es eine begleitende Ausstellung zum Denkmal vor Haus 1 in der Rudolf-Krahl-Straße 60.

Die Wanderausstellung zum Denkmal der „Grauen Busse“ zum Hören

Blick in den historischen Teil der Ausstellung

Das Denkmal der „Grauen Busse“ wird von einer zweiteiligen Wanderausstellung begleitet. Um die Ausstellung auch für Menschen mit Blindheit oder Sehbehinderung zugänglich zu machen, haben die Schülerinnen und Schüler der Landesschule für Blinde und Sehbehinderte in Chemnitz die Ausstellungstexte im Rahmen eines Geschichtsprojektes vertont.

Rückblick: Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

Feierliche Übergabe des Denkmals der Grauen Busse an die Geschäftsleitung des SFZ im Beisein von Ministerpräsident, Oberbürgermeister und weiteren Persönlichkeiten

Zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar 2025 wurde in Chemnitz das Denkmal der „Grauen Busse“ feierlich eröffnet. Gemeinsam mit Ministerpräsident Michael Kretschmer, Oberbürgermeister Sven Schulze und Christina Marx von „Aktion Mensch“ haben wir ein kraftvolles Zeichen des Erinnerns und Mahnens gesetzt.

Ankündigung: Projekt „Graue Busse“ – Ein starkes Zeichen der Erinnerung am 27.1.25

Nach intensiven Vorbereitungen ist nun ein wichtiger Schritt im Projekt ‚Graue Busse‘ geschafft – gestern saßen folgende Personen zusammen, um über die Aufstellung des Denkmals Graue Busse in Chemnitz zu sprechen:

Die Künstler Horst Hoheisel und Andreas Knitz, die Schöpfer des Denkmals der Grauen Busse,

ein Fachmann der Krantechnik,

Vertreterinnen der Verkehrsbehörde Chemnitz,

dem SFZ CoWerk Garten- und Landschaftsbau und

SFZ Facility Management.

Beim Termin bestätigte uns die Verkehrsbehörde, dass die Aufstellung genehmigt wird. Außerdem konnten wir wichtige Details besprechen, an die im weiteren Projektverlauf und am Tag der Aufstellung gedacht werden muss.

Rückblick: Tag des offenen Denkmals 2024 – Ein bewegender Tag (08.09.2024) 

Gruppe von Personen im Gedenken. Sie haben Blumen dabei

Zum diesjährigen bundesweiten Tag des offenen Denkmals begrüßten wir trotz der heißen Temperaturen circa 30 Besucher*innen, die sich gemeinsam mit uns auf eine bewegende und eindrucksvolle Reise in die Geschichte begaben.  

Landesweites Arbeitstreffen der SLAG und Podiumsdiskussion „Zukunft der sächsischen Erinnerungskultur“

Der für die Podiumsdiskussion „Zukunft der sächsischen Erinnerungskultur“ vorbereitete Veranstaltungsraum mit Leinwand und Sitzplätzen.

Am 1. Juni 2024 nahmen wir am Landesweiten Arbeitstreffen der Sächsischen Landesarbeitsgemeinschaft Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus – kurz SLAG – sowie der daran anschließenden Podiumsdiskussion „Zukunft der sächsischen Erinnerungskultur“ teil.

Vorstellung des inklusiven Lern- und Gedenkortes

Das Denkmal GEDENKEN mit niedergelegten weißen Rosen.

Das 1. Netzwerktreffen von Unantastbar im Jahr 2024 nutzten wir, um unsere Netzwerkpartner über den Abschluss des Projektes „unantastbar Mensch“ und die geplante Weiterentwicklung des Denkmals GEDENKEN zum inklusiven Lern- und Gedenkort zu informieren.

Im Rahmen der Aktion „Tatorte markieren – Menschen (ge)denken“ , an der wir uns zum Tag der Befreiung beteiligten, stellten wir unseren Kolleginnen und Kollegen die Idee des inklusiven Lern- und Gedenkortes genauer vor.