2025: Das Denkmal der Grauen Busse in der Kulturhauptstadt 2025 Chemnitz

Was ist das Denkmal der Grauen Busse?

Das mobile Mahnmal reist seit 2006 durch Deutschland und erinnert an die Verbrechen der Nationalsozialisten an Menschen mit Behinderung.

Viele der Opfer wurden 1940/41 im Rahmen der „Euthanasie“-Aktion in grau gestrichenen Bussen in Tötungsanstalten gefahren. Das Denkmal der Grauen Busse – ein Symbol zur Erinnerung und Mahnung – wird im Kulturhauptstadtjahr 2025 durch das SFZ Förderzentrum sichtbar gemacht.

Nahaufnahme einer Fotocollage zu den Projekten rund um das Denkmal der Grauen Busse, die gerade gestaltet wird.

Rückblick: Abschluss der Schülerprojekte am Denkmal der „Grauen Busse“

Am 3. Dezember haben wir unser im Bundesprogramm „JUGEND erinnert engagiert“ gefördertes Projekt zum Denkmal der Grauen Busse offiziell abgeschlossen. In einer gemeinsamen Abschlussrunde erinnerten wir daran, warum das Denkmal an der Flemmingstraße 8c steht und welche Bedeutung es für unsere Einrichtung hat. Das Denkmal wurde am 27. Januar 2025 aufgestellt und bleibt voraussichtlich bis Sommer 2026 vor Ort.
Das Denkmal der Grauen Busse, versehen mit Plakaten

Rückblick: Stilles Gedenken am Denkmal der „Grauen Busse“

Gestern, am 25. September 2025, jährte sich zum 85. Mal die letzte Patientenverlegung im Rahmen der nationalsozialistischen „Aktion T4“ aus Chemnitz-Altendorf. 24 Jugendliche mussten damals nach Arnsdorf gehen und verloren später ihr Leben in der Tötungsanstalt Pirna-Sonnenstein.
Das Projektteam am Informationsstand von Unantastbar Mensch

Unantastbar Mensch auf dem KOSMOS

Am vergangenen Samstag waren wir auf dem KOSMOS – dem Festival für Demokratie in Chemnitz. An unserem Stand in der „Oase am Brunnen“ informierten wir über unseren inklusiven Beitrag zu Demokratieförderung und Erinnerungskultur. Bei bestem Sommerwetter konnten wir Unantastbar Mensch vielen Besucherinnen und Besuchern vorstellen.

Jugend erinnert engagiert: Erste Projektwoche im von der Stiftung EVZ und der BKM geförderten Projekt „Das Denkmal der ‚Grauen Busse‘ in der Kulturhauptstadt 2025 Chemnitz“

Demokratische Werte, historische Aufarbeitung und persönliche Reflexion: Vom 10. bis 14. März fand am SFZ die erste Projektwoche zum Denkmal der “Grauen Busse” statt. 10 Teilnehmende der berufsvorbereitenden Maßnahme setzten sich intensiv mit der Geschichte der NS-Krankenmorde, der sogenannten „Aktion T4“, auseinander. Dabei ging es nicht nur um die Vergangenheit, sondern auch um die Gegenwart und die Angebote unserer Einrichtung.
Blick in den historischen Teil der Ausstellung

Die Wanderausstellung zum Denkmal der „Grauen Busse“ zum Hören

Das Denkmal der „Grauen Busse“ wird von einer zweiteiligen Wanderausstellung begleitet. Um die Ausstellung auch für Menschen mit Blindheit oder Sehbehinderung zugänglich zu machen, haben die Schülerinnen und Schüler der Landesschule für Blinde und Sehbehinderte in Chemnitz die Ausstellungstexte im Rahmen eines Geschichtsprojektes vertont.

Das Projekt wird von der Stiftung EVZ und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) im Rahmen des Programms JUGEND erinnert vor Ort & engagiert gefördert.

Diese Veröffentlichung stellt keine Meinungsäußerung der Stiftung EVZ oder der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) dar. Für inhaltliche Aussagen trägt der:die Autor:in die Verantwortung.

Logo der Stiftung Erinnerung, Verantwortung, Zukunft und Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien.
Ein Projekt von JUGEND erinnert vor Ort & engagiert.