Denkmal der „Grauen Busse“ – Ein bewegendes Mahnmal: Live dabei sein!
Ein bewegendes Mahnmal – Verfolgen Sie den Aufbau vom Denkmal des „Grauen Busses“ live
Ein bewegendes Mahnmal – Verfolgen Sie den Aufbau vom Denkmal des „Grauen Busses“ live
Nach intensiven Vorbereitungen ist nun ein wichtiger Schritt im Projekt ‚Graue Busse‘ geschafft – gestern saßen folgende Personen zusammen, um über die Aufstellung des Denkmals Graue Busse in Chemnitz zu sprechen:
Die Künstler Horst Hoheisel und Andreas Knitz, die Schöpfer des Denkmals der Grauen Busse,
ein Fachmann der Krantechnik,
Vertreterinnen der Verkehrsbehörde Chemnitz,
dem SFZ CoWerk Garten- und Landschaftsbau und
SFZ Facility Management.
Beim Termin bestätigte uns die Verkehrsbehörde, dass die Aufstellung genehmigt wird. Außerdem konnten wir wichtige Details besprechen, an die im weiteren Projektverlauf und am Tag der Aufstellung gedacht werden muss.
Zum diesjährigen bundesweiten Tag des offenen Denkmals begrüßten wir trotz der heißen Temperaturen circa 30 Besucher*innen, die sich gemeinsam mit uns auf eine bewegende und eindrucksvolle Reise in die Geschichte begaben.
Wir möchten euch in diesem Jahr zum Tag des offenen Denkmals auf das Gelände der Flemmingstraße 8 einladen. Gemeinsam mit euch und dem Netzwerk Unantastbar Mensch gestalten wir ein lebendiges GEDENKEN an die Opfer der Euthanasie.
Am 1. Juni 2024 nahmen wir am Landesweiten Arbeitstreffen der Sächsischen Landesarbeitsgemeinschaft Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus – kurz SLAG – sowie der daran anschließenden Podiumsdiskussion „Zukunft der sächsischen Erinnerungskultur“ teil.
Am 08.05.2024, zum Tag der Befreiung, setzten wir zusammen mit Kolleg*innen, Auszubildenden und Bewohner*innen des Internats ein Zeichen für Demokratie und Vielfalt auf unserem Gelände am Gedenken.
Letztes Wochenende hatten wir die Ehre, unser Projekt „Unantastbar Mensch“ bei der Eröffnung des Lern- und Gedenkort Kaßberg-Gefängnis e.V. vorzustellen. Es war eine aufregende Gelegenheit, mit interessierten Gästen in spannende Gespräche einzutauchen und das Schicksal der Zöglinge der ehemaligen „Königlich-Sächsischen Landeserziehungsanstalt für Blinde und Schwachsinnige“ näher zu bringen.
Heute Nachmittag wurde im Beisein zahlreicher Zeitzeuginnen und Zeitzeugen das symbolische Band am Eingang des Kaßberg-Gefängnisses in Chemnitz durchschnitten. Anwesend waren Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer, Staatsministerin Barbara Klepsch, der Chemnitzer Bürgermeister Ralph Burghart, die SED-Opfer-Beauftragte des Deutschen Bundestages Evelyn Zupke, Elke Schlegel und Sandra Polom als Vertreterinnen der Opfer, Jens Kroll als heutiger Eigentümer der Immobilie und unser Vereinsvorsitzender Jürgen Renz.
Vor einer Woche, anlässlich des Tags des offenen Denkmals empfingen Vertreter unseres Netzwerks „Unantastbar“ Interessierte an der Skulptur „Gedenken“.
Mehr als 70 000 Menschen wurden in der Zeit von Januar 1940 bis zum 24. August 1941 Opfer des nationalsozialistischen Verbrechens der sogenannten T4- Aktion. In der sächsischen Tötungsanstalt Pirna Sonnenstein wurden 13.720 Menschen mit geistiger Behinderung oder psychischer Krankheit ermordet, darunter befanden sich nach aktuellem Forschungsstand 325 Menschen aus Chemnitz.