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Vom 18. März bis zum 29. April 2026 fanden mehrere aufeinander abgestimmte Workshops statt, die unterschiedliche Aspekte von Feminismus, Sexismus und gesellschaftlichen Machtverhältnissen beleuchteten. Den Einstieg bildete eine gemeinsame Auftaktveranstaltung, in der grundlegende Begriffe wie Feminismus, Sexismus, Misogynie und Patriarchat eingeführt und anschaulich erklärt wurden. Ziel war es, eine gemeinsame Basis zu schaffen und erste Zugänge zum Thema zu ermöglichen.
Im weiteren Verlauf setzen sich die Teilnehmenden mit folgenden Themen auseinander:
Sexismus im Sport und im Arbeitsleben
Queerfeminismus und intersektionaler Feminismus
Frauen in Wissenschaft, Forschung und Politik
Machtstrukturen in der Gesellschaft
Sexismus in den Medien
Den Abschluss der Reihe bildete der Workshop „Männer im Feminismus – wie wird man Feminist?“, in dem insbesondere auch männliche Perspektiven einbezogen wurden.
Ein besonderes Merkmal der diesjährigen Workshopreihe war der hohe Anteil männlicher Teilnehmender. Diese Zielgruppe stand bewusst im Fokus, da Feminismus keine „Frauenfrage“, sondern ein Thema der Gleichberechtigung und damit der Menschenrechte ist. In den Workshops wurde immer wieder deutlich, dass auch Männer unter den Erwartungen und Rollenbildern des Patriarchats leiden und diese ihre freie und individuelle Persönlichkeitsentfaltung einschränken.

Die Inhalte wurden gemeinsam mit den Teilnehmenden praxisorientiert erarbeitet. Neben fachlichen Inputs standen vor allem Austausch, Reflexion und handlungsorientierte Methoden im Mittelpunkt. Dabei ging es insbesondere darum, eigene Erfahrungen mit Sexismus zu erkennen und gemeinsam Strategien zu entwickeln, wie im Alltag damit umgegangen werden kann, sei es im privaten Umfeld, bei der Ausbildung oder in sozialen Medien.
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Als Kreativ- und Lernaufgabe der Workshopreihe haben Teilnehmende Plakate zu bedeutenden Frauen aus Geschichte und Gegenwart gestaltet.
Diese beschäftigen sich mit Biografien, Leistungen und Zitaten und machen die Vielfalt weiblicher Perspektiven sowie deren Beiträge sichtbar.
Ein zentrales Anliegen der Workshops war es, konkrete Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen: aktiv zu werden statt wegzuschauen und diskriminierendem Verhalten entgegenzutreten. Denn Schweigen trägt dazu bei, bestehende Ungleichheiten zu festigen.




